Urnerboden

Die grösste Schweizer Alp

"Hier ist die Grenze" beschied der Urner, als sich die beiden Männer trafen. "Sei gerecht und gib mir noch ein Stück von deinen Weiden" entgegnete ihm der Glarner. "Sodann sollt ihr noch bekommen, so weit du mich auf deinen Schultern bergan tragen magst". Der Glarner fasste den Urner und erklomm ein Stück des Weges bis er tot unter der Last zusammensank. Und so fliesst noch heute an diesem Punkt das Grenzbächlein, welches Uri und Glarus trennt. . . . . So zumindest erzählt es die Sage um die Grenzfindung vor langer Zeit.

"Einst stritten sie mit ihren Nachbarn, den Glarnern, bitter um die Landesgrenzen und beleidigten und schädigten einander täglich". Dies dürfte, wie auch an anderen geografischen Passübergängen, die damalige Realpolitik gewesen sein. Hintergrund dafür war die Sicherung des Zuganges zum Nachbarland. Insofern dürfte die Sage vom Grenzlauf wohl in diesem Punkt der Wahrheit entsprochen haben. Aus dem Jahre 1196 schliesslich stammt die älteste Urkunde um die Grenzziehung auf dem Urnerboden zwischen den beiden Kantonen. So zu entnehmen aus dem Buch "Urnerboden, Werden und leben eines Urner Hochtals".

Rund 50 Älpler mit gegen 1200 Kühen ziehen in der heutigen Zeit anfangs Juni auf den Urnerboden. Damit ist der Urnerboden die grösste Schweizer Kuhalp. Nach ca. 4 Wochen wechseln sie auf die höher gelegenen Stäfel beidseits des Klausenpasses. Nach 6 bis 7 Wochen kehren alle gleichzeitig wiederum auf den Urnerboden zurück um das inzwischen nachgewachsene Gras zu nutzen. Die Alpzeit endet schliesslich individuell ab ca. dem 20. September.

 

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